Ich würde mich als begeisterter Hobbyfotograf bezeichnen.

Angefangen hat alles mit der Pocketkamera meiner Schwester - Ritsch Ratsch.

Für mich war es immer ein absolutes Highlight, wenn ich mal ein Bild mit der Rolleicord meines Vaters machen durfte. Irgendwie hatte ich damals das Gefühl, dass die Kamera, wenn ich sie um den Hals trug, bis zu meinen Knien reichte. Na ja, war wohl auch so, denn ich fand schon in sehr jungen Jahren, dass die Fotografie ein spannendes Thema ist.

In der Realschule hatte ich dann das Glück, in der 10. Klasse, in die Foto-AG zu kommen. Dort "schoss" ich mit einer Pentax und entwickelte meine Bilder selbst; in der Dunkelkammer, bei Rotlicht und drei Bädern - für die Fotos, versteht sich :-)

Was soll ich sagen?! Es war die erste Eins, die ich in meiner Schulkarriere bekommen habe - jippijajey...

Weihnachten 1995 bekam ich dann eine Kompaktkamera geschenkt und stieg auf Dias um. Wenn ich ehrlich bin, fotografierte ich aber viel lieber mit der Spiegelreflexkamera meines Vaters, die er sich gekauft hatte. Die Rollei gab es immer noch - und das bis heute; auch, wenn mein Vater schon lange nicht mehr unter uns weilt...

Mit dieser Kompaktkamera zog es mich dann ein halbes Jahr nach England. Insgesamt machte ich mit ihr ca. 1.500 Dias - und: sie funktioniert noch heute...

Ich hielt nicht viel von der aufkommenden "Digitalen Fotografie"; ich fand Dias viel viel schöner. Allerdings war ich dann im Jahre 2004 doch etwas neugierig und kaufte mir meine erste Digicam - mit sagenhaften 3 Megapixeln. By the way: auch diese Kamera funktioniert noch - nur benutze ich sie nicht mehr :-)

Vier Jahre fotografierte ich parallel - Analog und Digital. Tja, und nachdem ich mir die zweite Digicam kaufte, war ich nun doch von der digitalen Fotografie überzeugt.

Ein damaliger Freund - ein Grafik Designer - brachte mich auf einige Ideen und zeigte mir die "Klaviatur" von Photoshop. Ich war tief beeindruckt...

"Was man doch so alles mit einem Bildbearbeitungsprogramm anstellen kann?!!!"

Er beherrschte dieses Programm! So, wie ich es noch nie zuvor gesehen hatte; und so, wie ich es nie wieder gesehen habe. Spielte auf der Computertastatur genauso gekonnt, wie auf den Tasten seines Flügels daheim.

Er bot mir an, als "Gaststudent" an seiner Vorlesung teilzunehmen. Ich nahm dankend an. 

...to be continued...

 

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